Haus im Ennstal, Aich-Assach und Gössenberg
Orte mit Geschichte
Haus im Ennstal
Hinter dem Ortsnamen Haus verbirgt sich eine über
1000jährige Geschichte.
Die erste urkundliche Erwähnung des Marktes stammt aus dem Jahr 928, wonach ein
bayrischer Adeliger seine Besitzungen mit einem befestigten Gebäude (im
damaligen Sprachgebrauch "hus") dem salzburger Erzbischof überließ. Von da an
dauerte der salzburgisch-erzbischöfliche Machteinfluß bis zur Aufhebung des
geistlichen Fürstentums Salzburg in das Jahr 1803. Aus diesen historischen
Tatsachen erklärt sich auch die Sinngebung des Gemeindewappens.
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Im blauen Schild mit silbernem Schildhaupt, ein silbernes, mit vier Zinnen
bekröntes Haus, das drei durchbrochene Fenster zeigt. Das Schildhaupt ist mit
einem roten Kardinalshut belegt.
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Mehr Informationen zur Geschichte der Marktgemeinde Haus im Ennstal finden Sie im
Internet oder im Folder "
Haus im Ennstal / Kultur & Geschichte".
Aich-Assach
Die erste urkundliche Nachricht der Orte stammt aus dem Jahre 1074.
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Der Pfahl weist auf das mittelalterliche Landgericht in Aich hin. Drei goldene Kugeln versinnbildlichen den Pfarrpatron (Hl. Nikolaus). Eichenlaub und Eicheln geben den Hinweis auf den Ortsteil Aich. |
Gössenberg
Neben Natur, Bauerntum und Tourismus hat die Berggemeinde auch zwei
Spuren von historischen Novitäten anzubieten, allerdings nur mehr in
Geschichtsbüchern. Ein mittelalterlicher Wehrturm in der Au war eng mit
der Geschichte des Protestantismus im 16. Jahrhundert verknüpft.
Nostalgische Gefühle lassen Erinnerungen an das harte Schulleben in der
kleinen Volksschule im Seewigtal (1810-1976) aufkommen. Ältere
Gemeindebürger erinnern sich ganz bestimmt noch gut daran.
Der Tourismus ist längst in dieser von der Natur so faszinierend geprägten Berggemeinde zum wichtigen Wirtschaftsfaktor geworden. Deshalb findet sich die Natur auch in der Symbolik des Gemeindewappens wieder.
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Im Wappen spiegeln sich grün die Wiesen und Wälder und silbrig das berühmte Edelweiß, das hier noch auf kühnen Felsen zu finden ist.
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